Predatory Journals: Problemlage und Gegenmaßnahmen
Predatory Journals bieten Publikationsformate jenseits klassischer Wege an: Fragen der Qualitätssicherung – in erster Linie in Form von Begutachtungen im Peer-Review-Verfahren – werden hier vernachlässigt. Es wird veröffentlicht, was eingereicht wird. In Deutschland erfuhr das Thema 2018 dank einer investigativen Studie mehrerer Medienhäuser größere Aufmerksamkeit. In diesem Artikel geht es im Schwerpunkt um die Frage, welche Gegenmaßnahmen verschiedene Akteure des deutschen Wissenschaftssystems seit diesem medialen Impuls in die Wege geleitet haben. Im abschließenden Ausblick erfolgt eine Einschätzung der aktuellen Situation und es wird die Frage diskutiert, welche weiteren Entwicklungen sich vor allem unter dem Stichwort „Künstliche Intelligenz“ abzeichnen.